Samstag, 24. Januar 2009

Friedhof der Kriegsgefangenen - 23. Jan.

Heute sind wir wieder frueh aufgestanden (6.10 Uhr), um dann im Kleinbus zu unserem Ausflug zur Bruekce am Kwae Fluss, dem kriegsgefangenenmuseum und dem tigertempel zu fahren.

Wir waren ein illustres Grueppchen - 2 Norweger (Mutter und Sohn), 2 Schottinnen (ein Paeaerchen) und wir beide.
Zunaechst ging es zum Kriegsgefangenenfriedhof des 2. Weltkriegs. Der beeindruckte mich nicht so sehr. Umso beeindruckender war dann aber das Kriegsgefangenenmuseum JEATH in Kanchanaburi. Die langgestreckte Bambusheutte des Museums ist den Huetten der Kriegsgefangenen nachempfunden, in denen jeder nur einen halben Meter Platz zum Schlafen hatte.
Die Abkuerzung JEATH steht fuer Japan (J) - das waren die Kommandeure - America and Australia (A), Thailand (T) und Holland (H). Das waren die Gefangenen unter Japans Knute.

Diese 30.000 Gefangenen und 200.000 Zwangsarbeiter mussten die 415 km langen "Eisenbahnschienen des Todes" unter japansicher Aufsicht bauen. die Haelfte der Gefangnen und Arbeiter starbe an Folter, Krankheit und Entkraftung. Zum Beispiel mussten sie stundenlang ohne Wasser in der heissen sonne stehen, einen schweren Stein ueber dem Kopf halten oder sinnlos immer wieder Gruben graben.

Wie in der Broschuere des Museums steht, wurde die Abkuerzung JEATH statt DEATH gewaehlt, weil DEATH zu schrecklich klingt. Es steht aber auch dort, dasss dieses Museum nicht zur Foerderung des Hasses gegen die Japander ggruendet wurde, sondern um zu ziegen, wie schrecklich der Krieg ist.

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