Sonntag, 8. Februar 2009

Auf dem Weg nach Battambang - 27.01. - das Toepferdorf






Wieder einmal stehen wir um 6.30 Uhr auf und los geht es um 7.00 Uhr per Auto mit einer 7-stuendigen Autofahrt von Phnom Peng nach Battambang. Wir fahren ueber unbefestigte Strassen und machen nach 2 Stunden Halt bei einer Toepferei mitten im Wald. Wie ueberall ist das Haus auf Stelzen als Schutz gegen Ueberschwemmungen und Schlangen gebaut. Darunter ist eine erhoehte Platform, auf der die Mutter mit einem ihrer 5 Kinder sitzt und sofort meine weisse Haut taetschelt und meine gerade Nase bewundert (auch hierhin kommen nicht so hauefig Touristen - wir sind, wie man so schoen sagt, am A.... der Welt).

Unter dem Haus ist auch die gesamte Toepferei. Der 70-jaehrige Grossvater mit einem verbleibenden Zahn fertigt die Tongefaesse noch auf traditionelle Art und Weise, indem er schmale Tonstreifen auf das entstehende Gefaess aufsetzt und dabei staendig im Kreis umd das Gefaess herum geht. Jetzt ist mir auch klar, warum sein Ruecken ab der Huefte fast um 90 Grad gebeugt ist. Die Enkelin wendet (noch afrecht) das gleiche Verfahren an, waehrend ihre Schwester an der Toepferscheibe sitzt. Eine deutsche Hilfsorganisation hat dieses Verfahren eingefuehrt und so kann sie das "Karussel" bewegen statt selbst Karussel zu sein. Da auch hier offenkundig Armut herrscht, kaufen wir fuer stolze 50 Cent eine Vase, die wir dann spaeter beim Auschecken aus dem Hotel den Zimmermaedchen schenken.

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